Bilder

Ich denke explizit in Bildern; Zahlen und Wörter sind farbig gemustert, Sachverhalte bunte Kausalitätsketten und meine Erinnerungen begehbare Landschaften in farbigem Licht.

Herkunft

Aus einer Familie von Arbeitern, Handwerkern und Nebenerwerbsbauern. Mein Vater war selbtständiger Weißbinder (Baudekorationsmaler). Das elterliche Farbengeschäft und die Entwurfsarbeiten meines Vaters zu seiner Meisterarbeit stehen am Anfang meiner kindlichen Berufswünsche, Maler zu werden.

Kindheit

In einem bäuerlichen Dorf der 1960er Jahre, nahe einer US-Garnison, mit allen denkbaren Begleiterscheinungen. Die Schule ein bedrückendes Auswahlsystem ohne jede Förderung, Lehrer und Eltern belasted mit aus der Nazizeit stehengebliebener Pädagogik.

Einflüsse

Zwei Bilder hatten auf mich großen Einfluss:

  • die Mondlandung und mein daraus resultierender Glaube an universelle Problemlösungen durch Technik, der sich lange gegen ethische und ästhetische Bedenken hielt;
  • das Foto des Napalmopfers Phan Thị Kim Phúc, welches in mir die tiefste Abneigung gegen Gewalt und Militarismus mit einem generellen Misstrauen gegen jegliche Autoritätsanmaßung verband.

Ausbildung

Ausbildung zum Maschinenbaumeister, Studien in Maschinenbau, Kybernetik und Plasmaphysik. 1989 Berufswechsel, Kunststudien in Landschaftsmalerei en plein air und nach alten Meistern, seitdem Berufsarbeit als freischaffender Künstler.

Interessen

Kunst: Malerei, Architektur, Literatur; Geschichte: Kunst- und Kulturgeschichte; Philosophie: Ethik, Ästhetik, analytische Philosophie, kritische Theorie, Logik ; Naturwissenschaften: Physik, Quantenmechanik, Kosmologie, Ökologie, Botanik.

Abneigung

Gegen Ideologien, Geschichtsverdrehung und Metaphysik, mit denen alle Zeiten ihre Gewaltexzesse zu begründen versuchen.

Pressefoto © NaturArtis, 2008

Kunstarbeit

  • 1989-1991 Landschaftsmalerei nach Fotografien
  • 1991-1996 Freilicht-Landschaftsmalerei, Kopien nach alten Meistern; erste selbstorganisierte Regionalausstellungen
  • 1997-1999 Mediterrane starkfarbige Landschaften und Stadtansichten; erste Ausstellungen im Kunsthandel, zuerst regional, dann bundesweit.
  • ab 2000 erfolgreiche bundesweite Ausstellungen in vielen Galerien und Kunsthandlungen mit Landschaften, Seestücken, Innenhöfen, Stadtansichten

2004 Tod meines Sohnes Christian.

  • 2005 Veränderung aller äußeren Lebensumstände. Erste Versuche mit ernsthaften Themen und präziseren Darstellungsweisen.
  • ab 2006 Serien mit Landschaften, Himmeln, Figurationen und Genreportraits, Galerieausstellungen mit programmatisch ausgewählten Gruppen.
  • ab 2014 Rückzug vom Ausstellungsbetrieb und vom Kunsthandel; Atelierausstellungen und Präsentationen bei Sammlern, Atelierverkäufe. Experimentelle Arbeiten zu Filmen, hellfarbiger Malerei, Fotografie, Theorie; Arbeit an einem Traktat zur Kultur der Bilder und zum logischen Bild.
  • ab 2018 Kauf und Restaurierung eines alten Hauses, Anlage des Gartens, Einrichtung neuer Arbeits- und Ausstellungsräume.
  • ab 2022 regelmäßige Ausstellungen mit neuen Arbeiten in der Galerie Alte Schule.

Ausstellungen

Informationen finden Sie hier.