Pressefoto Martin Eller (c) NAM 2007

Bilder

"Sur le motif", 2007

Von frühen Kindermalereien über technische Konstruktionen zu den Gemälden bis zu meinen heutigen Projekten und experimentellen Arbeiten: seit über fünfzig Jahren bin ich mit Bildern befasst.

Ausstellungen

1993 bis 1998 lokale/regionale Ausstellungen, ab 1999 bis 2004 bundesweit zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Kunsthandlungen.

2006 bis 2013 Galerieausstellungen mit programmatisch ausgewählten Serien: Himmel, Figuration, Genreportraits, Stadtansichten, Landschaften.

2014 bis 2018 verschiedene Projekte und experimentelle Arbeiten; Verkäufe aus Atelierausstellungen an Privatsammler.

Ab 2022 regelmäßige Ausstellungen in der Galerie Alte Schule mit neuen Arbeiten. Informationen zu kommenden Ausstellungen finden Sie auch hier.

Verkäufe

Von über 1.900 Arbeiten seit 1990 wurde der größte Teil über Galerien und Kunsthandlungen in Deutschland verkauft; Atelierverkäufe an Privatsammler in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, den USA.

Ausbildung

1975 bis 1982 Ausbildung zum Maschinenbaumeister.

1983 bis 1987 Studien in Verfahrenstechnik, Plasmaphysik und Kybernetik.

1989 bis 1993 freie Studien Malerei nach der Natur.

1994 bis 1996 Kunststudium nach alten Meistern.

Pressefoto Martin Eller (c) NAM 2007

Berufsarbeit

1975 bis 1981 als Maschinenbauer, 1981 bis 1983 als Konstrukteur, 1983 bis 1989 als selbstständiger Maschinenbaumeister; seit 1990 als freischaffender Maler.

1994 bis 1996 als Meisterkopist und Freilicht-Landschaftsmaler; 1997 bis 2004 zunehmende Erfolge mit mediterranen Landschaften und Stadtansichten, Innenhöfen, Gartenstücken und Küstenlandschaften.

Projekte

2008 und 2009 Mittel- und großformatige Himmel (Wolken, Horizonte) zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten in Tempera.

2011 Figurationen und Genreprotraits zu den Themen Alter, Jugend und Kultur, Fotografie und Film. Ausstattung von Vestibül und Speisesaal des Morada Strandhotels in Kühlungsborn.

2012 Einrichtung eines Atelierhauses auf einem Waldgrundstück; erste Versuche zur Anlage eines Künstlergartens.

2013 und 2014 Arbeiten an großformatigen fotorealistischen Landschaften. Arbeit an einer Gemäldeserie über die Werke von Andrei Tarkowski.

2015 Arbeiten an dem Traktat Außer der Zeit. Ausarbeitung des Konzeptes zum logischen Bild.

2016 bis 2017 Entwicklung der theoretischen Grundlagen zur einer explizit hellfarbigen Malerei; experimentelle Arbeiten mit Fotografie.

2018 bis 2021 Kauf und Restaurierung einer alten Dorfschule, welche Arbeitsräume, Ausstellungsflächen und Wohnung beinhalten wird; Anlage eines Gartens.

En plein air 2005

Kunsterlebnisse

Interessen

Kunst allgemein, v. a. Malerei und Architektur; klassisch-moderne Romanliteratur; früher (vor Hörverlust) alte und klassische Musik.

Naturwissenschaften, v. a. Physik, Quantenmechanik, Thermodynamik, Kosmologie, Botanik, Molekularbiologie.

Philosophie, antike Philosophen, Ethik/Ästhetik, Sprachphilosophie, analytische Philosophie, Semiologie, kritische Theorie, formale Logik.

Geschichte, v.a. Kunstgeschichte, Naturgeschichte, moderne, antike und prähistorische Kulturen, Paläoanthropologie.

Maxime

Angenähert an das philosophische Ideal von Wittgenstein: „…nichts zu sagen, als was sich sagen läßt, also Sätze der Naturwissenschaft…“ – sich aussschließlich mit der Wirklichkeit (∃) auseinandersetzen.

Auszug aus dem Traktat "Außer der Zeit", ein Versuch zur Wirklichkeit.
„Außer der Zeit“, ein Versuch zur Wirklichkeit.

Abneigung

Gegen Ideologien und Metaphysik, die den Tyrannen, Despoten, Demagogen, Usurpatoren, Führern, Oligarchen, Diktatoren und Autokraten zur Begründung ihrer Gewaltexzesse dienstbar sind.

Herkunft

Aus einer Familie von Handwerkern und Nebenerwerbsbauern; mein Vater war selbstständiger Weißbinder mit künstlerischer Begabung; das elterliche Farben- und Baudekorationsgeschäft gab mir erste Anregungen zur Malerei. Eine weitere Anregung waren die Zeichnungen eines im Krieg gefallenen Onkels, die nacher auf abenteuerlichen Wegen von Norwegen in die Familie kamen.

Kindheit

In den 1960er Jahren in einem Dorf nahe einer US-Garnison, mit allen denkbaren Begleiterscheinungen; die Schule ein bedrückendes Auswahlsystem ohne jede Förderung, Lehrer und Eltern belastet mit aus der Nazizeit stehengebliebener Pädagogik; meine Altersgenossen, mehrheitlich frei von tiefergehenden Interessen, willfährige Nachahmer dessen, was ihnen als „erwachsen“ galt; aus ihnen wurden rechte Schildbürger oder Spießer in Jeans und Palästinensertuch; ihre Ausdrucksform erschöpfte sich in verbalen Mannestaten und Drogenkonsum.

Existential

Meine Großmutter ganz in weiß, aufgebahrt im Elternhaus (1965); das Foto von Phan Thị Kim Phúc nach einem Napalm-Angriff der Amerikaner (1972); Bilder von den Völkermorden der Nazis (1970er Jahre); Geburt meiner Kinder (1983, 1987, 1994); Krankheit und Tod meines Sohnes Christian (2004).