Bilder …

Von frühen Kindermalereien über technische Zeichnungen zu den Gemälden bis zu meinen heutigen Projekten und experimentellen Arbeiten: seit über fünfzig Jahren bin ich mit Bildern befasst.

Martin Eller

Ausstellungen

1993 bis 1998 lokale/regionale Ausstellungen, ab 1999 bis 2004 bundesweit zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Kunsthandlungen.

2006 bis 2013 Galerieausstellungen mit programmatisch ausgewählten Serien: Himmel, Figuration, Genreportraits, Stadtansichten, Landschaften.

2014 bis 2018 verschiedene Projekte und experimentelle Arbeiten; Verkäufe aus dem Atelier an Privatsammler (keine öffentlichen Ausstellungen).

Ab 2022 regelmäßige Ausstellungen mit neuen Arbeiten in der Galerie Alte Schule.

Verkäufe

Von über 1.900 Arbeiten seit 1990 wurde der größte Teil über Galerien und Kunsthandlungen in Deutschland verkauft; Atelierverkäufe an Privatsammler in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, den USA.

Ausbildung

1975 bis 1982 Ausbildung zum Maschinenbaumeister und Konstrukteur.

1983 bis 1987 Studien in Verfahrenstechnik, Plasmaphysik und Kybernetik.

1989 bis 1993 freie Studien Malerei nach der Natur.

1994 bis 1996: freie Kunststudien nach alten Meistern.

Pressefoto Martin Eller (c) NAM 2007
Pressefoto © NAM 2007

Berufsarbeit

1975 bis 1981 als Maschinenbauer, 1981 bis 1983 als Konstrukteuer, 1983 bis 1989 als selbstständiger Maschinenbaumeister; seit 1990 als freischaffender Maler.

1994 bis 1996 als Meisterkopist und Freilicht-Landschaftsmaler; 1997 bis 2004 zunehmende Erfolge mit mediterranen Landschaften und Stadtansichten, Innenhöfen, Gartenstücken und Küstenlandschaften.

Projekte

2008 und 2009 Mittel- und großformatige Himmel (Wolken, Horizonte) zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten in Tempera.

2011 Figurationen und Genreprotraits zu den Themen Alter, Jugend und Kultur, Fotografie und Film. Ausstattung von Vestibül und Speisesaal des Morada Strandhotels in Kühlungsborn.

2012 Einrichtung eines Atelierhauses auf einem Waldgrundstück; erste Versuche zur Anlage eines Künstlergartens.

2013 und 2014 Arbeiten an großformatigen fotorealistischen Landschaften. Arbeit an einer Gemäldeserie über die Werke von Andrei Tarkowski.

2015 Arbeiten an dem Traktat Außer der Zeit. Ausarbeitung des Konzeptes zum logischen Bild.

2016 bis 2017 Entwicklung der theoretischen Grundlagen zur einer explizit hellfarbigen Malerei; experimentelle Arbeiten mit Fotografie.

2018 bis 2021 Kauf und Restaurierung einer alten Dorfschule, welche Arbeitsräume, Ausstellungsflächen und Wohnung beinhalten wird; Anlage eines Gartens.

En plein air 2005

Kunsterlebnisse

  • Die Mühle an der Couleuvre von Paul Cézanne
  • die Filmkunst von Andrei Tarkowski und Ingmar Bergman
  • die Stifterfiguren und der Lettner im Naumburger Dom
  • das Singspiel L’Orfeo von Claudio Monteverdi
  • die Lyrik von Rainer Maria Rilke
  • die Musik für Viola da gamba von Monsieur de Sainte-Colombe
  • das Paradiesgärtlein des Oberrheinischen Meisters
  • das Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart
  • die Königsdramen von William Shakespeare
  • die Landschaften L’Estaque und die Montaigne Saint Victoire von Paul Cézanne
  • die Ansicht von Delft von Jan Vermeer
  • Die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach
  • der Wildunger Altar des Konrad von Soest
  • die Novelle Immensee von Theodor Storm
  • die Kupferstiche von Albrecht Dürer
  • die Rosette im Westwerk im Straßburger Münster
  • der romanische Dom in Speyer.

Interessen

Kunst: allgemein, v. a. Malerei und Architektur; klassisch-moderne Erzählliteratur; früher (vor Hörverlust) alte und klassische Musik.

Geschichte: Kunstgeschichte, antike und prähistorische Kulturen, Paläoanthropologie.

Naturwissenschaften: Physik, Quantenmechanik, Astronomie, Botanik, Zellbiologie.

Philosophie: antike Philosophen, Ethik/Ästhetik, Sprachphilosophie, analytische Philosophie, Semiologie, kritische Theorie, formale Logik.

Abneigung

Gegen Ideologien und Metaphysik, die den Tyrannen, Despoten, Demagogen, Usurpatoren, Führern, Oligarchen und Autokraten zur Begründung ihrer Gewaltexzesse dienstbar sind.

Herkunft

Aus einer Familie von Handwerkern und Nebenerwerbsbauern; mein Vater war selbstständiger Weißbinder mit künstlerischer Begabung; das elterliche Farben- und Baudekorationsgeschäft gab erste Anregungen zur Malerei. Eine weitere Anregung waren die Zeichnungen eines im Krieg gefallenen Onkels, die auf abenteuerlichen Wegen nach dem Krieg von Norwegen in die Familie kamen.

Kindheit

In den 1960er Jahren in einem Dorf nahe einer US-Garnison, mit allen denkbaren Begleiterscheinungen. Die Schule war ein bedrückendes Auswahlsystem ohne jede Förderung, die Lehrer und die Eltern belastet mit stehengebliebenen pädagogischen Vorstellungen aus der Nazizeit.

Existential

Meine Großmutter ganz in weiß, aufgebahrt im Elternhaus (1965); das Foto von Phan Thị Kim Phúc nach einem Napalm-Angriff der Amerikaner (1972); Bilder von den Völkermorden der Nazis (1970er Jahre); Krankheit und Tod meines Sohnes Christian (2004).


Schon zu viel hievon.

Shakespeare, Hamlet, 3,2